Sage: „Hey Oracle“
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Die Installation konfrontiert Besucher mit der urmenschlichen Sehnsucht nach Gewissheit in einer instabilen Welt. Sie schlägt die Brücke vom antiken Orakel zur modernen Blackbox der Künstlichen Intelligenz.
Das Projekt verortet sich in einem Moment des Umbruchs: Künstliche Intelligenz verändert, wie wir arbeiten, entscheiden und einander vertrauen. Zwischen Automatisierung und neuer Handlungsfähigkeit, zwischen Überwachung und Vernetzung, zwischen dem Verschwinden alter Glaubenssysteme und dem Entstehen technokratischer Verheißungen bewegen wir uns in einem Spannungsfeld aus Euphorie und Verunsicherung.
Im Zentrum der Arbeit steht ein dialogisches Ritual: In einem persönlichen Interview befragt das Orakel seine Besucher*innen und generiert daraus eine individuelle Prophezeiung.
Alle KI-Komponenten, die wir benutzt haben, sind open-source und lokal, somit funktioniert die Installation auch komplett offline, ohne einen Austausch unserer (Besucher-)Daten mit großen kommerziellen Datenzentren.
Dafür haben wir einen eigenen PC gebaut, der den Anforderungen unseres Projekts entspricht, um die ganze Rechenleistung selbst zu tragen.
| Aktivierungswort | eigenes Wake-Word-Modell |
|---|---|
| Spracherkennung | Whisper |
| Sprachmodell | Qwen 2.5 (14B) via Ollama |
| Sprachausgabe | XTTS v2 |
| Handtracking | MediaPipe |
| Visualisierung | Three.js / WebGL Partikel-Orb |